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Die vielfältige Welt des Wodkas: Vom Mythos zur Realität

| World-Spirits Shots

Erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte und Herstellung des Wodkas. Von den Ursprüngen in Russland und Polen bis hin zu den modernen Produktionsmethoden - entdecken Sie die Vielfalt dieser beliebten Spirituose.

Die Faszination für Wodka

Die Faszination für Wodka ist weitreichend und reicht von seiner Vielfalt in der Herstellung bis zu seiner kulturellen Bedeutung. Florian Renschin, ein Experte auf dem Gebiet der Spirituosen, teilt seine persönliche Verbindung zu Wodka und seinen Antrieb, qualitativ hochwertigen deutschen Wodka herzustellen.

Die wahre Geschichte des Wodkas

Die wahre Geschichte des Wodkas ist von Mythen und Legenden umgeben, die oft mit Russland und Polen in Verbindung gebracht werden. Florian Renschin wirft jedoch ein neues Licht auf die Ursprünge des Wodkas und stellt die gängigen Annahmen in Frage.

  • Frühe Aufzeichnungen: Die ersten dokumentierten Aufzeichnungen über Wodka stammen aus dem Jahr 1405 in Polen, was einen interessanten Blick auf die Herkunft dieser Spirituose wirft.
  • Herkunft der Zutaten: Die Annahme, dass Wodka mit Kartoffeln hergestellt wird, wird von Renschin in Frage gestellt, da die Kartoffel erst viel später nach Europa gebracht wurde. Die ersten Wodkas wurden tatsächlich aus Getreide destilliert.
  • Frühe Destillationen: Interessanterweise fanden die ersten Destillationen nicht in Russland oder Polen, sondern in Italien statt. Dies wirft die Frage auf, ob die Ursprünge des Wodkas möglicherweise anders liegen als allgemein angenommen.
  • Mythos und Realität: Die verbreiteten Vorstellungen über den Ursprung und die Herstellung des Wodkas werden von Florian Renschin kritisch beleuchtet, um die wahre Geschichte hinter dieser faszinierenden Spirituose aufzudecken.

Klassifizierung von Wodka: Old World vs. New World

Bei der Klassifizierung von Wodka gibt es grundsätzlich zwei Stile, die in der Literatur als Old World und New World bezeichnet werden. Der Old World Stil zeichnet sich durch einen stärkeren Geschmack aus, während der New World Stil eher für seine Neutralität bekannt ist.

Der Unterschied liegt in der Herstellung des Alkohols, wobei die Industrie bestrebt ist, einen möglichst neutralen Alkohol zu produzieren, der kaum bis gar keinen Geschmack aufweist. Dies dient als Basis für eine Vielzahl anderer Spirituosen.

Grundstoffe für die Wodkaherstellung

Die Herstellung von Wodka ist gesetzlich geregelt und erfordert, dass er aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt wird. Die Hauptzutaten für Wodka sind in der Regel Weizen, Roggen, Gerste und Kartoffeln.

Innerhalb der EU kann Wodka auch aus Weintrauben, Äpfeln oder Birnen hergestellt werden, sofern dies auf dem Etikett deklariert ist.

Außerhalb der EU können neben Getreide und Kartoffeln auch Weintrauben, Melasse oder Zuckerrohr als Grundstoffe verwendet werden, vorausgesetzt der Alkohol wird auf über 96% destilliert.

  • Landwirtschaftliche Ursprünge: Wodka muss aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt werden, was eine Vielzahl von Rohstoffen für die Produktion ermöglicht.
  • Hauptzutaten: Die gängigsten Hauptzutaten für die Herstellung von Wodka sind Weizen, Roggen, Gerste und Kartoffeln, die die Basis für die klare Spirituose bilden.
  • EU-Regelungen: Innerhalb der EU können auch andere Früchte wie Weintrauben, Äpfel oder Birnen zur Herstellung von Wodka verwendet werden, solange dies auf dem Etikett angegeben ist.
  • Internationale Variationen: Außerhalb der EU können auch alternative Rohstoffe wie Weintrauben, Melasse oder Zuckerrohr für die Herstellung von Wodka genutzt werden, vorausgesetzt der Alkohol wird auf über 96% destilliert.

Der Reinigungsprozess: Destillation und Filterung

Um einen guten Wodka herzustellen, ist ein sorgfältiger Reinigungsprozess entscheidend. Dieser beginnt mit der Destillation, bei der der Wodka mehrfach hintereinander destilliert wird, bis er in der EU vorgeschriebene über 96% Volumen erreicht.

In Florian Renschins Destillerie wird beispielsweise eine rektifikationskolonne mit 48 Destillationsböden verwendet, um ein Destillat mit 96,4% Reinheit zu erzielen. Dennoch kann es notwendig sein, den Alkohol weiter zu destillieren oder durch Aktivkohle zu filtern, um auch den letzten Rest an Geschmack zu entfernen. Dieser Reinigungsprozess ist entscheidend, um einen geschmacksneutralen Wodka zu erhalten.

Die Bedeutung der Destillation

Die Destillation spielt eine entscheidende Rolle bei der Reinigung des Wodkas. Durch mehrfache Destillation wird der Alkohol auf über 96% Volumen gebracht, was eine Voraussetzung für die Herstellung von hochwertigem Wodka ist. Florian Renschin setzt auf eine rektifikationskolonne mit 48 Destillationsböden, um die erforderliche Reinheit zu erzielen.

Die Rolle der Filterung

Die Filterung des Wodkas dient dazu, auch den letzten Rest an Geschmack zu entfernen und ein geschmacksneutrales Destillat zu erhalten. Dieser Prozess kann durch Aktivkohle oder andere Methoden erfolgen, um sicherzustellen, dass der Wodka rein und klar ist. Die Entscheidung, ob der Geschmack bewahrt oder entfernt werden soll, hängt von den angestrebten Eigenschaften des Wodkas ab.

Unterschiede zwischen Korn und Wodka

Der Unterschied zwischen Korn und Wodka liegt nicht nur in ihrer Herkunft und Verwendung, sondern auch in ihren rechtlichen Vorgaben und Reinheitsanforderungen. Florian Renschin erläutert die Unterschiede zwischen Korn und Wodka, die sich sowohl in der Destillation als auch in den gesetzlichen Standards zeigen.

Reinheitsanforderungen und Destillation

Bezüglich der Reinheitsanforderungen und der Destillation gibt es klare Unterschiede zwischen Korn und Wodka. Während Korn bis zu 95% destilliert werden darf, muss Wodka über 96% erreichen, um als solcher klassifiziert zu werden. Darüber hinaus gelten strengere Reinheitsgebote für Wodka, insbesondere in Bezug auf den Methanolgehalt, der bei Korn etwas höher sein darf.

Gesetzliche Vorgaben und Herstellung

Die gesetzlichen Vorgaben für Korn und Wodka unterscheiden sich in Bezug auf die Herstellung und die zulässigen Inhaltsstoffe. Korn unterliegt einem strengeren Reinheitsgebot und darf einen leicht höheren Methanolgehalt aufweisen, während Wodka aufgrund seiner geschmacksneutralen Eigenschaften und Reinheit strengeren Anforderungen unterliegt. Diese Unterschiede prägen die Herstellung und Qualität der beiden Spirituosen.

Geschmack und Deklaration von Wodka

Die gesetzlichen Bestimmungen und die Intensität der Aromatik spielen eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Wodka. Laut den gesetzlichen Vorgaben darf Wodka Geschmack haben, er muss nicht zwingend neutral sein. Wenn der Wodka jedoch einen eigenen Geschmack aufweist, muss der Grundstoff auf dem Etikett deklariert sein, damit Verbraucher die sensorischen Eigenschaften erkennen können. Ein Hersteller tut gut daran, deutlich zu kennzeichnen, aus welchen Grundstoffen der Wodka hergestellt wurde, um Verwirrung bei den Verbrauchern zu vermeiden.

Charakteristische Aromatik

Die sensorische Beurteilung von Wodka darf eine gewisse Aromatik erkennen lassen, wenn der Grundstoff auf dem Etikett deklariert ist. Dies ermöglicht es den Verbrauchern, Wodkas mit unterschiedlichen sensorischen Eigenschaften zu erkennen und entsprechend ihrer Vorlieben auszuwählen.

Industrielle vs. handwerkliche Wodkaproduktion

Die industrielle Wodkaproduktion setzt oft auf den Zukauf von Neutralalkohol in großen Mengen. Anschließend wird versucht, Einfluss auf die Qualität zu nehmen, indem der zugekaufte Alkohol gefiltert, verfeinert und mit Zusätzen wie Salz, Glycerin und Zitronensäure behandelt wird, um die alkoholische Schärfe zu mildern. Im Gegensatz dazu wird bei handwerklicher Herstellung mehr Wert auf die Qualität der Rohstoffe gelegt, da die Möglichkeit zur nachträglichen Korrektur durch Filtration begrenzt ist. Ein hochwertiges Destillat hängt daher maßgeblich von der Qualität der Rohstoffe ab.

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Welche Unterschiede bestehen zwischen industriell und handwerklich hergestelltem Wodka?
  • Industrielle Produktion: Einsatz von zugekauftem Neutralalkohol in großen Mengen und nachträgliche Qualitätsanpassungen durch Filtration und Zusätze.
  • Handwerkliche Herstellung: Fokus auf hochwertige Rohstoffe, da Korrekturen nach der Destillation begrenzt sind, wodurch die Qualität des Destillats maßgeblich von den Rohstoffen abhängt.
Welche Bedeutung hat die Qualität der Rohstoffe bei der handwerklichen Wodkaproduktion?
  • Die Qualität der Rohstoffe ist entscheidend, da Fehler während des Prozesses nicht durch nachträgliche Filtration korrigiert werden können. Somit gilt: Je besser die Rohstoffe, desto besser das Destillat.

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