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Inhaltsverzeichnis

  • Warum Gin so erfolgreich geworden ist
  • Was einen guten Gin ausmacht
  • London Dry Gin – der klassische Stil
  • Distilled Gin – mehr Freiheit in der Herstellung
  • New Western Gin – moderne Interpretation mit weniger Wacholder
  • Welchen Gin solltest du kaufen?
  • Fazit

Was macht einen guten Gin aus – und welchen solltest du kaufen?

Gin gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Spirituosen weltweit. Der große Gin-Boom der letzten 10 bis 15 Jahre hat eine enorme Vielfalt hervorgebracht – von klassischen London Dry Gins bis hin zu modernen Interpretationen mit exotischen Botanicals.

Doch genau diese Vielfalt macht die Orientierung oft schwierig: Was unterscheidet eigentlich London Dry, Distilled und New Western Gin? Und woran erkennt man einen wirklich guten Gin?

In dieser Folge von IWS.tv Flash erklärt Wolfram Ortner in nur zwei Minuten die wichtigsten Unterschiede – und gibt einen einfachen Tipp für alle, die Gin wirklich verstehen möchten.

2. Was einen guten Gin ausmacht

Der wichtigste Orientierungspunkt beim Gin bleibt der Wacholder.

Ein echter Gin sollte immer eine erkennbare Wacholder-Komponente besitzen. Sie bildet das Fundament des Destillats und sorgt für den charakteristischen Gin-Stil.

Natürlich spielen Botanicals wie Zitrus, Kräuter, Blüten oder Gewürze ebenfalls eine wichtige Rolle – sie sollten den Wacholder jedoch ergänzen und nicht vollständig überdecken.

3. London Dry Gin – der klassische Stil

London Dry Gin gilt als die puristische und klassische Variante.

Typisch sind:

  • klare Wacholderstruktur
  • trockener Charakter
  • keine nachträgliche Aromatisierung
  • sauberes und präzises Geschmacksbild

Wer Gin in seiner klassischen Form erleben möchte, startet meist mit einem London Dry Gin.

4. Distilled Gin – mehr Freiheit in der Herstellung

Distilled Gin beschreibt vor allem die Herstellungsweise.

Hier werden die Aromen durch Destillation eingebunden, wodurch Produzenten mehr Spielraum bei Stil und Charakter erhalten.

Das Ergebnis kann klassisch oder modern sein – entscheidend bleibt die Qualität der Rohstoffe und die Balance der Botanicals.

5. New Western Gin – moderne Interpretation mit weniger Wacholder

Der New Western oder New Style Gin setzt andere Akzente.

Hier treten häufig florale, fruchtige oder exotische Botanicals stärker in den Vordergrund. Der Wacholder bleibt zwar vorhanden, ist jedoch oft deutlich zurückgenommen.

Für viele Konsumenten eröffnet das neue Geschmackserlebnisse – Puristen sehen darin manchmal eine Abkehr vom klassischen Gin-Stil.

6. Welchen Gin solltest du kaufen?

Wolfram Ortners Empfehlung ist einfach:

Kaufe nicht nur einen Gin – sondern vergleiche.

Ein London Dry Gin und ein New Western Gin nebeneinander zeigen am besten, wie unterschiedlich Gin interpretiert werden kann.

Verkoste beide pur und anschließend als Gin & Tonic. So erkennst du schnell, welcher Stil besser zu deinem Geschmack passt.

7. Fazit

Ein guter Gin definiert sich nicht über Marketing oder außergewöhnliche Botanicals – sondern über Balance, Qualität und eine erkennbare Wacholder-Basis.

London Dry steht für Tradition und Klarheit.
Distilled Gin bietet Flexibilität.
New Western Gin zeigt die moderne Seite der Kategorie.

Wer Gin wirklich verstehen möchte, sollte selbst vergleichen – denn Geschmack entsteht im Glas.

IWS.tv – Inside World-Spirits mit Wolfram Ortner

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Warum Gin so erfolgreich geworden ist

Kaum eine Spirituose hat in den letzten Jahren einen vergleichbaren Aufstieg erlebt wie Gin. Neue Marken, regionale Produzenten und kreative Rezepturen haben den Markt verändert.

Der Erfolg brachte jedoch auch Herausforderungen mit sich: Viele Produkte unterscheiden sich deutlich im Stil – und nicht jeder Gin entspricht den Erwartungen klassischer Gin-Liebhaber.

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